UN-Behindertenrechtskonvention (UN BRK)

Perspektive oder Treibstoff arbeitsagogischen Handelns?

Die von der Schweiz 2014 ratifizierte UN-Behindertenrechtskonvention fordert konsequent, dass Menschen mit Beeinträchtigung in gleicher Weise ihre Rechte ausüben können wie Menschen ohne Beeinträchtigung. Wenn die UN BRK mehr sein soll als ein Katalog unerfüllbarer oder allgemeiner Forderungen, muss sie im arbeitsagogischen Alltag von Fachpersonen wirksam werden.
In diesem Kaderseminar geht es darum, sich mit diesen Forderungen und der Bedeutung für das eigene Führungshandeln vertieft auseinanderzusetzen. 

Inhalte

  • Grundsätze der UN BRK
  • Diskussion ausgewählter Anliegen der UN BRK
  • Auseinandersetzung mit dem eigenen Kompetenzprofil des Fachpersonals
    vor dem Hintergrund der Anliegen der UN BRK
  • Best Practice in der Umsetzung der UN BRK am Beispiel von Medienarbeit
  • Die UN BRK und die Personalentwicklung

Ziele

Die Teilnehmenden

  •  kennen die Grundsätze der UN BRK 
  • wissen, welche fachlichen Kompetenzen im eigenen Betrieb noch entwickeln werden müssen, um arbeitsagogisch den Anliegen der UN BRK gerecht zu werden
  • haben auch für die Arbeit mit Menschen mit einer schweren Beeinträchtigung Impulse für die arbeitsagogische Arbeit erhalten, mit denen gemäss den Grundsätzen der UN BRK gearbeitet werden kann
  • können aus den spezifischen Forderungen der UN BRK Bezüge zur arbeitsagogischen Praxis herstellen

Zielpublikum

Der Kurs ist sowohl geeignet für Führungspersonen, die sich zum ersten Mal vertieft mit der Thematik auseinandersetzen wollen, als auch für Personen, die in der Diskussion und Umsetzung schon vorangeschritten sind

Leitung

Johannes Schmuck, Sozialpädagoge FM, Mag. phil., Supervisor BSO, Ausbilder FA

Datum

Mi 5. Mai 2021

Ort

Institut für Arbeitsagogik, Luzern

Kosten

CHF 490.–

Status

noch freie Plätze verfügbar

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