Die Arbeitsagogische Prozessgestaltung

Arbeitsagoginnen und Arbeitsagogen begleiten Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen (noch) nicht im üblichen Arbeitsprozess stehen. Ihre eigentlichen Arbeits­instrumente sind die Arbeit selber und die bewusste Gestaltung derselben. Das zentrale Instrument, um sowohl die Qualität der Arbeitsresul­tate wie auch die gewünschte Entwicklung der zugewiesenen Menschen zu ge­währ­­­leis­ten, ist das Modell der Arbeitsagogischen Prozessgestaltung (AaPg). Im Seminar vergleichen die Teilnehmenden die theoretischen Aspekte dieses Modells in ihrem praktischen Arbeitsalltag. Sie eruieren allfälligen Handlungs­bedarf und erstellen eine persönliche Planung für die Anpassung der Prozessgestaltung in ihrem Arbeitsbereich.

Inhalte

  • Die fünf Phasen der Arbeitsagogischen Prozessgestaltung
  • Methoden und Instrumente zur Analyse der Klientensituation
  • Gestaltung individueller Arbeitsarrangements
  • Zielfindung und Zielformulierung
  • Auswertung von Arbeit und Prozess

Ziele

Die Teilnehmenden

  • kennen und begründen die fünf Phasen der AaPg
  • benennen die Instrumente ihrer Praxisinstitution und ordnen sie der entsprechenden Phase der AaPg zu
  • kennen die relevanten Aspekte der Lernzieltheorie für das fachgerechte Formulieren von Klientenzielen
  • vergleichen Möglichkeiten zur Überprüfung der Zielerreichung und deren Dokumentation mit den Gegebenheiten im Betrieb
  • erstellen eine Handlungsplanung zur Anpassung des aktuellen Förderprozesses im Arbeitsalltag

Zielpublikum

Mitarbeitende der Arbeitsintegration, die den Prozess der Förderarbeit strukturierter und zielgerichteter
gestalten möchten

Leitung

Marcel Christen, dipl. Arbeitsagoge, Ausbilder FA, HBT Resilienz-Trainer, Kaufmann KFS

Datum

Mi 16. Juni 2021

Ort

Institut für Arbeitsagogik, Luzern

Kosten

CHF 320.–

Status

noch freie Plätze verfügbar

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