ADHS bei Erwachsenen

ADHS ist kein Willensdefizit, sondern eine ernst zu nehmende Diagnose mit
Auswirkungen auf den arbeitsagogischen Alltag. Wer Strukturen nicht einhalten kann, im Gespräch abwesend wirkt, durch Vergesslichkeit, Unordnung oder Schusseligkeit auffällt oder immer wieder emotional-impulsiv reagiert, wird in der Regel als willens-, wenn nicht sogar charakterschwach eingestuft. Dass dahinter eine Diagnose stecken könnte, wird bei Erwachsenen mit ADHS auch heute noch oft übersehen.

Inhalte

  • Symptome eines ADHS bei Erwachsenen erkennen, einordnen und angemessen darauf reagieren
  • Fundiertes Basiswissen zu Ursachen, Symptomen und Diagnostik des ADHS erwerben mit dem Ziel, einen neuen Erklärungshintergrund für ungenügende Anpassungs­leistungen und mangelhafte Selbstkontrolle Betroffener aufzubauen
  • Möglichkeiten kennenlernen, um auf Symptome zu reagieren und diese von aussen positiv zu beeinflussen
  • Fallbeispiele, an denen Strategien zur Alltags- und Problembewältigung im Umgang mit ADHS-Betroffenen konkret geübt werden können
  • Erweiterung der fachlichen Perspektive und des professionellen Handlungsrepertoires

Ziele

Die Teilnehmenden

  • erweitern ihr Fachwissen in Bezug auf ADHS im Erwachsenenalter
  • sensibilisieren ihre Wahrnehmung für ADHS-Betroffene
  • erweitern ihre Kompetenz in Bezug auf beraterische, pädagogische sowie arbeitsagogische Interventionen
  • sind in der Lage, das neu erworbene Wissen in ihrer Berufspraxis umzusetzen

Zielpublikum

Arbeitsagoginnen und Arbeitsagogen sowie andere Interessierte

Leitung

Yvonne Weber-Häner, lic. phil. Psychologin FSP, ADHS-Coach
Roger Hofer, Dipl. Sozialpädagoge FH, Dozent ZHAW und IfA

Daten

2 Tage: Mo 3. und Di 4. Mai 2021

Ort

Institut für Arbeitsagogik, Luzern

Kosten

CHF 610.–

Status

noch freie Plätze verfügbar

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