Leichte Sprache

Gesetzestexte und amtliche Schreiben, Gebrauchsanleitungen und Verträge sind oft in schwer verständlicher Sprache verfasst. Viele Menschen können diese komplexen Informationen nicht verarbeiten. Dadurch sind sie von einem wichtigen Teil des alltäglichen Lebens ausgeschlossen. Auch in Einrichtungen für Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung gibt es Texte, die für die Adressaten nicht verständlich sind: Hausordnungen, Mitarbeitergespräche, Mitteilungen und vieles mehr. Damit Inklusion und Befähigung im nächsten Umfeld stattfinden können, sollten diese Texte in Leichter Sprache vorliegen.

Inhalte

  • Ziele und Zielgruppen der Leichten Sprache
  • Entstehung und rechtlicher Rahmen
  • Konzept der leichten Sprache
  • Regeln für Leichte Sprache in Theorie und Praxis, geordnet nach sprachlicher Komplexität, mit spezifischen Übungen
  • Vertiefende Übersetzungsübungen

Ziele

Die Teilnehmenden

  • lernen das Konzept der Leichten Sprache kennen
  • erhalten die notwendigen Grundlagen für das eigenständige Übersetzen und Verfassen von Texten in leichter Sprache

Zielpublikum

Arbeitsagogen und Arbeitsagoginnen sowie alle Personen, die wichtige Informationen für Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung zugänglich machen und somit die Teilhabe fördern möchten

Leitung

Cornelia Kabus, Übersetzerin und Weiterbilderin Leichte Sprache, Büro Leichte Sprache Basel

Daten

Mi 11. und Mi 18. September 2019

Ort

Institut für Arbeitsagogik, Luzern

Kosten

CHF 610.–

Status

noch freie Plätze verfügbar

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