Die Behindertenrechtskonvention umsetzen

Die Umsetzung dre UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) löst vielerorts Unruhe, Veränderung sowie Widerstand aus. Viele Institutionen stellen sich der Herausforderung und gehen einen aktiven Weg, sie erarbeiten einen Aktionsplan. Dabei ist die Mitwirkung der Klientel ein fester Bestandteil des Projekts. Sie versprechen damit, sowohl die Forderungen der Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) als auch die Qualitätsrichtlinien der Kantonalen Sozialämter (z.B. SODK Ost+) umzusetzen.

In dieser Weiterbildung lernen Sie die Schritte zur Umsetzung der UN-BRK und Sie erarbeiten ein Grundraster für einen Aktionsplan für Ihre Institution oder für Ihren Bereich.

Inhalte

  • Die UN-Behindertenrechtskonvention und die kontroverse Auslegung verschiedener Artikel
  • Die Rechte der Klientinnen und Klienten
  • Modelle, wie Teilhabe ermöglicht wird
  • Umsetzungen für die Praxis der Teilnehmenden

Ziele

Die Teilnehmenden

  • erarbeiten ein Umsetzungsprojekt mit Aktionsplan für die eigene Institution unter Einbezug der Klientinnen und Klienten
  • kennen die wesentlichen Artikel sowie die Anforderungen an die Institutionen durch die UN-BRK
  • beurteilen den eigenen Projekterfolg an einem Tag zur Ergebnis-Auswertung (Follow-up)

Zielpublikum

Führungskräfte und Werkstattleitende sozialer Institutionen

Leitung

Bernhard Krauss von KEK-Beratung bringt vielfältige berufliche Erfahrungen im Behindertenbereich und in Partizipationsprozessen mit und berät Institutionen bei Veränderungsprozessen. Als Projektleiter unterstützt er die Verbände INSOS, CURAVIVA und vahs bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

Daten

3 Tage: Mo 08./Di 09. April und Mo 27. Mai 2019

Ort

Institut für Arbeitsagogik, Luzern

Kosten

CHF 1470.– inkl. Pausenverpflegung und Mittagessen

Status

noch freie Plätze verfügbar

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