Arbeitsagogik

Die Arbeitsagogik schlägt die Brücke zwischen Wirtschaft und Sozialbereich und ist ein wichtiges Standbein der beruflichen Integration. Arbeitsagoginnen und Arbeitsagogen fördern und begleiten Menschen, die nicht im üblichen Arbeitsprozess stehen – Menschen mit einer körperlichen, psychischen oder geistigen Beeinträchtigung, Menschen mit einer Suchterkrankung, Erwerbslose oder auch Personen im Massnahmenvollzug oder mit Migrationshintergrund. Die Arbeit im begleiteten Umfeld trägt zu ihrer Stabilisierung sowie persönlichen Entwicklung und damit zu ihrer (Re-)Integration in der Gesellschaft bei.

Seit 2009 ist Arbeitsagogik ein anerkannter Beruf, der auf der Tertiärstufe erlernt wird. Er setzt eine abgeschlossene Berufsausbildung voraus, allenfalls eine gymnasiale oder berufliche Matur mit mehrjähriger entsprechender Berufspraxis.